Was ein kleiner Onlineshop wirklich können muss
Bevor du ein Werkzeug wählst, schreib auf, was dein Shop am ersten Tag braucht. Für die meisten Selbstständigen ist die Liste kurz:
- eine Startseite, die sagt, was du verkaufst und warum es gut ist;
- einen Katalog mit Fotos, Preisen und ehrlichen Beschreibungen;
- einen Warenkorb und eine Zahlungsart, die deine Kundschaft schon nutzt: Karte, in der Schweiz auch TWINT;
- einen Ort, an dem jede Bestellung mit Kundin, Betrag und Status ankommt;
- das Impressum und die Pflichtangaben eines Onlineshops.
Alles andere (Rabattcodes, Treueprogramme, zehn Versandarten) kann bis nach den ersten Verkäufen warten. Ein einfacher Shop, der online ist, schlägt einen perfekten Shop, der noch im Bau ist.
So baut MyAiCompany deinen Shop
Beim Eröffnen deiner Firma wählst du einen Ausgangspunkt. Showcase: eine Präsentationswebsite mit Kontaktformular, der Shop kommt später dazu. Shop: die Präsentationswebsite plus Katalog, Warenkorb, Bestellungen und Zahlungseingang.
Danach beschreibst du mit deinen Worten, was du willst. Das Studio schreibt die Seiten und veröffentlicht sie unter deiner Adresse; das Rathaus führt Kundschaft, Produkte, Bestellungen, Rechnungen und Support. Jede Aktion zeigt ihren Preis, bevor sie startet, und nichts läuft ohne deine Zustimmung. Die Plattform selbst ist auf Englisch und Französisch; dein Shop kann auf Deutsch sein.
| Was du startest | Preis |
|---|---|
| Eine Seite veröffentlichen (Hosting inbegriffen) | 60 maic |
| Die ganze Website veröffentlichen | 180 maic |
| Die Bank: Zahlungen per Karte und TWINT | 1000 maic, einmalig — 5 % auf die Verkäufe |
| Eine Domain auf deinen Namen | Registry-Preis + unsere Marge, vorab angezeigt |
Das Abo kostet CHF 20 im Monat und schreibt dir jeden Monat 2000 maic gut (1 maic = 1 Rappen). Deine Subdomain name.myaicompany.io ist inbegriffen, um den Shop vorzubereiten; live geht er auf deiner eigenen Domain, auf deinen Namen registriert.
Die Zahlung: Karte (und TWINT in der Schweiz), auf dein eigenes Konto
Zahlungen laufen über dein eigenes Stripe-Konto, das mit der Plattform verbunden ist. Die Identitätsprüfung von Stripe machst du selbst, danach zahlt deine Kundschaft per Karte, in der Schweiz auch mit TWINT: Auf dem Handy öffnet sich die TWINT-App, am Computer erscheint ein QR-Code zum Scannen.
Das Geld aus deinen Verkäufen kommt auf dein Konto: Es läuft nie über MyAiCompany. Die Plattform behält 5 % des eingenommenen Betrags, die Stripe vor der Auszahlung abzieht, zusätzlich zu den Gebühren von Stripe. Mit deinen maic-Credits hat dieses Geld nichts zu tun.
Du verkaufst auch direkt, auf dem Markt oder im Atelier? Die Kasse im Rathaus zeigt eine QR-Rechnung oder deinen eigenen TWINT-Händler-QR (beides gibt es nur in der Schweiz). Siehe QR-Rechnung erstellen.
Bestellungen am selben Ort wie alles andere
Eine bezahlte Bestellung landet im Rathaus, mit Kundin, Betrag und Status. Die Kundschaft deines Shops kommt in deine Kundenliste, und du kannst ihr eine Rechnung schicken (8 maic) wie allen anderen. Fragen kommen im Support an.
Die Bibliothek behält, was du ablegst: Produktblätter, Verkaufsbedingungen, Fotos. Beim nächsten Mal gehen deine Agenten von dem aus, was sie schon wissen, statt dir dieselben Fragen nochmals zu stellen.
Was deine Sache bleibt
Jede Veröffentlichung durchläuft eine automatische Prüfung: Abgelehnte Inhalte gehen nicht online, zweifelhafte liest eine Person. Aber für das, was du verkaufst, deine Preise und deine Bedingungen bist du verantwortlich.
MyAiCompany gründet keine Gesellschaft und erledigt keine Formalitäten für dich. Impressum, Mehrwert- bzw. Umsatzsteuer, Handelsregister, Widerrufsbelehrung oder branchenspezifische Genehmigungen bleiben deine Pflichten. Für Inhaberinnen und Inhaber mit Sitz in der Schweiz fasst die Seite Your obligations (auf Englisch) sie zusammen. Für einen Shop in Deutschland gelten die deutschen Regeln; im Zweifel helfen deine Steuerberatung oder die IHK.
Und dein Shop bleibt deiner: Sein Code liegt in deinem Repository, deine Daten (Kundschaft, Produkte, Bestellungen, Rechnungen) lassen sich mit einem Klick exportieren, und deine Domain nimmst du mit, wenn du gehst. Einen echten, von der Plattform veröffentlichten Shop siehst du in der Demo-Firma (auf Englisch).


