Was KI beim Start wirklich ändert
Sich selbstständig zu machen heißt zuerst: viele kleine Aufgaben. Einen Namen finden, eine Website online stellen, eine seriöse Mailadresse haben, Kundschaft suchen, ein Angebot schicken, Rechnungen stellen, nachfassen. Keine davon ist schwierig, aber zusammen füllen sie die Abende und Wochenenden aller, die allein starten.
KI-Agenten sind Programme, die solche Aufgaben nach einer Anweisung in normaler Sprache erledigen. Du sagst: „Eine Seite für meine Töpferkurse, mit Kontaktformular“, und die Seite wird geschrieben und veröffentlicht. Du sagst: „25 Cafés in Zürich, die meine Tassen verkaufen könnten“, und du bekommst eine Liste geprüfter Kontakte, mit einer vorbereiteten ersten E-Mail für jedes.
Was sich nicht ändert: Du entscheidest, was du verkaufst, an wen und zu welchem Preis. Du liest auch gegen, was dich geschäftlich verpflichtet. Agenten können sich irren; ein gutes Werkzeug sagt es dir, statt ein Ergebnis zu erfinden.
Wo anfangen: fünf Schritte in dieser Reihenfolge
- Fasse dein Angebot in einem Satz zusammen. „Handgemachte Steinzeugtassen für Cafés in der Deutschschweiz.“ Diesen Satz brauchst du überall: Website, Akquise, Pitch.
- Stell eine Seite online. Eine klare Seite ist besser als eine ganze Website, die nie fertig wird. Sie sagt, was du tust, für wen und wie man dich erreicht.
- Hol dir eine Adresse auf deinen Namen. Eine Domain und eine passende Mailadresse machen dein Angebot ab der ersten Nachricht glaubwürdig.
- Finde deine ersten zehn Kunden. Nicht hundert, zehn. Eine gezielte Suche, eine persönliche Nachricht, dann ein Nachfassen.
- Stell ab dem ersten Verkauf saubere Rechnungen. Eine klare Rechnung mit den richtigen Angaben und einer einfachen Zahlungsart gehört zu deinem Auftritt.
Genau in dieser Reihenfolge geht die Anleitung für die ersten Schritte von MyAiCompany vor: eine Seite veröffentlichen, eine Kundin erfassen und ihr eine Rechnung schicken, dann eine Kundensuche starten.
Was MyAiCompany tut
MyAiCompany gibt dir eine „Firma“, die von KI-Agenten geführt und in der Schweiz gehostet wird. Sie sieht aus wie eine Stadt: Jeder Campus ist eine Abteilung. Das Studio baut deine Website, der Markt sucht deine Kundschaft, das Rathaus führt Kundschaft, Produkte, Bestellungen und Rechnungen, die Zentrale kümmert sich um Website, Domain und Mailadressen, und die Bibliothek merkt sich alles, was du ablegst.
Das Prinzip bleibt immer gleich: Du sagst in einem Formular mit drei Feldern, was du willst, der Preis steht vorher da, und nichts startet ohne deine Zustimmung. Am Ende bekommst du einen Bericht, den du in dreißig Sekunden gelesen hast. Die Plattform selbst (Deck, Prototyp, Einladung) ist auf Englisch und Französisch.
| Was du startest | Preis |
|---|---|
| Eine Seite veröffentlichen (Hosting inbegriffen) | 60 maic |
| Eine Kundin, einen Kunden erfassen | kostenlos |
| Eine Rechnung verschicken | 8 maic |
| 25 Kunden suchen, Mails vorbereitet | höchstens 270 maic |
| Eine Domain auf deinen Namen | Registry-Preis + unsere Marge, vorab angezeigt |
Das Abo kostet CHF 20 im Monat und schreibt dir jeden Monat 2000 maic gut (1 maic = 1 Rappen). Ein Kostenvoranschlag ist eine Obergrenze: Belastet wird nur, was gebraucht wurde, der Rest geht auf dein Guthaben zurück. Was du nicht ausgibst, bleibt dir, ohne Zeitlimit.
Was MyAiCompany nicht tut
Eine MyAiCompany-Firma ist keine Gesellschaft im rechtlichen Sinn. Die Plattform gründet keine juristische Person und erledigt keine Formalitäten für dich: keine Eintragung ins Handelsregister, keine MWST-Anmeldung, keine Anmeldung bei der AHV-Ausgleichskasse (und in Deutschland keine Gewerbeanmeldung und keine Anmeldung beim Finanzamt). Du arbeitest in deinem eigenen Namen oder im Namen einer Gesellschaft, die du selbst gegründet hast.
Für Inhaberinnen und Inhaber mit Sitz in der Schweiz fasst die Seite Your obligations (auf Englisch) die wichtigsten Pflichten zusammen, und deine Firma warnt dich, wenn die bezahlten Rechnungen im Rathaus eine gesetzliche Schwelle erreichen. Für ein Geschäft in Deutschland gelten andere Regeln und Schwellen; dort zeigt die Plattform keine an. Das ist eine allgemeine Information, keine Beratung: Für deinen Fall bleibt die Steuerberatung die richtige Adresse.
Was dir gehört, immer
Deine Domain ist auf deinen Namen registriert, und du kannst sie mitnehmen. Der Code deiner Website liegt in deinem Repository, mit einem Klick exportierbar, mit all deinen Daten. Deine Kundschaft bezahlt dich auf dein eigenes Konto: Das Geld läuft nie über die Plattform. Und wenn du aufhörst, ist das Konto mit einem Klick geschlossen, mit 30 Tagen Bedenkzeit.
Willst du es sehen, bevor du dich anmeldest? Der Prototyp öffnet sich ohne Konto, und die Demo-Firma ist eine echte Website, von der Plattform veröffentlicht (beide auf Englisch).


